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Ein Modell eines Gehirns aus bunter Modelliermasse neben dem Text #FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung).

VERANSTALTUNGSORT
Onlineveranstaltung

VERANSTALTUNGSKOSTEN
Mitglieder: 59 €
Externe: 69 €

DATUM
4. November 2027

UHRZEIT
14:00 – 17:00 Uhr

FASD: Die unsichtbare Störung im System – FM – 20271104

Die Fetale Alkoholspektrumstörung – kurz FASD – ist die häufigste angeborene chronische Erkrankung in Deutschland.

Dennoch bleibt sie in der Praxis oft unerkannt. Mit dem Wechsel zum ICD-11 rückt die Störung nun auch formal stärker in den Fokus der Diagnostik.
Dieses Fachmodul schlägt die Brücke zwischen medizinischen Fakten und dem pädagogischen Alltag. Wir betrachten die Facetten vom Vollbild (FAS) über das partielle FAS (pFAS) bis hin zur rein neurobehavioralen Form (ARND) – also Ausprägungen, die sich ohne äußere Merkmale rein im Denken, Fühlen und Verhalten zeigen.

Warum dieses Thema Ihre Praxis bestimmt:

  • Die Entstehung: Wie kommt FASD zu Stande? Was passiert im Gehirn?
  • FASD und „Systemsprenger“ – Ein fataler Zusammenhang?
    Es gibt eine begründete Annahme in der Fachwelt, dass ein erheblicher Teil der sogenannten „Systemsprenger“ unter einer unentdeckten ARND leidet. Ohne körperliche Merkmale wird ihr Verhalten als „Verweigerung“ missverstanden – dabei rebellieren sie nicht, sie sind strukturell überfordert.
  • Die Diagnose-Falle: Warum scheiterten Psychiatrien am ICD-10 – und was ändert der ICD-11?
    Unter dem alten ICD-10 war eine präzise Verschlüsselung von FASD – außer dem Vollbild – in der Kinder- und Jugendpsychiatrie fast unmöglich. Wir werfen einen Blick darauf, wie der neue ICD-11 diese Sackgasse aufbricht.

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus dem Kinder- und Jugendbereich, rechtliche Betreuer*innen und Angehörige.

Eine Übersicht über unsere Fortbildungsangebote, Termine und eine Kostenübersicht stehen für Sie als PDF zum Download auch auf unserer Medienseite bereit.

Wir freuen uns auf Sie.

© envato: vetre

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